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29.04.2014
Glückauf RWO!
CVJM-Fanprojekt fuhr mit RWO-Fans unter Tage


Am vergangenen Wochenende ging es für 14 junge RWO-Fans mit dem Fanprojekt Oberhausen unter Tage. Auf Einladung der Grubenwehr der Zeche Prosper-Haniel Bottrop, erwartete die Teilnehmer eine insgesamt sieben stündige Exkursion. In der Zeche ging es für die Kleeblatt-Anhänger 1000m tief unter das Ruhrgebiet.

Nachdem alle bereits um 7 Uhr von der Grubenwehr in Bottrop begrüßt wurden, ging es nach einem einstündigen Vortrag über den Bergbau im Ruhrgebiet und einer entsprechenden Ankleidung am Schacht 10 in Bottrop-Kirchhellen unter Tage. Hier fuhr man bis auf die 6. Sohle in etwa 1050m Tiefe ins Bergwerk ein. Anschließend folgte ein etwa 2,5km langer Marsch durch die Stollen bis zu einem aktiven Kohlenflöz, an dem ein Abbauhobel im Einsatz erlebt werden konnte.

Das CVJM-Fanprojekt bedankt sich im Namen aller Beteiligten für dieses einmalige Erlebnis bei der Ruhrkohle AG.


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01.04.2014
Fan-Vertreter aus der Partnerstadt Middlesbrough in Oberhausen
Besuch aus „Boro“


Am vergangenen Wochenende gab es die erste gemeinsame Veranstaltung des Büros für Interkultur der Stadt Oberhausen, vertreten durch Wolfgang Heitzer, und dem CVJM-Fanprojekt Oberhausen.

Ein Vertreter der Fanszene des FC Middlesbrough, langjähriger englischer Erstligist und Verein aus der Oberhausener Partnerstadt, wurde eingeladen und es kam zum ersten Austausch auf Ebene der Fußballanhänger, in der nunmehr seit 1974 bestehenden Städtepartnerschaft.

Für Stuard „Stu“ Bellamy war es der erste Besuch in Oberhausen und schnell wurde klar, dass beide Städte trotz der knapp 700 Kilometer Entfernung, eine Menge Gemeinsamkeiten aufweisen.

So ist der Strukturwandel, resultierend aus dem Niedergang der Schwerindustrie, in beiden Städten deutlich spürbar. Einige monumentale Bauwerke wie das Gasometer oder die alten Babcock Hallen weckten auch bei unserem Gast heimatliche Gefühle.

Gemeinsamkeiten weisen auch beide Fußballvereine mit ihrer sehr bewegten Vita auf. So fiel eine Orientierung beim samstäglichen Besuch im Stadion Niederrhein, auch dank der gemeinsamen Rot-Weißen Vereinsfarben nicht schwer. Hier ließ es sich RWO-Vorstandsmitglied Thorsten Binder nicht nehmen, mit unserem Gast eine ausgiebige Stadionführung zu unternehmen und ihn anschließend noch in die VIP-Räume zum Mittagessen einzuladen.

Ebenfalls sehr gastfreundlich und engagiert zeigten sich die Oberhausener Ultra-Fangruppen, die „Stu“ das ganze Wochenende begleiteten. So wurde er beispielsweise zu einem Spieltagsfrühstück ins Stadion eingeladen, eine Grillparty für ihn im Fanprojekt ausgerichtet und auch die U23 von RWO beim Spiel in Hiesfeld besucht. Bei all den Aktionen wurden sicherlich die Grundsteine für zukünftige gemeinsame Aktionen und Besuche gelegt.

Abgerundet wurde der Besuch am Sonntagabend mit einem Treffen zwischen Vertretern der Oberhausener Fangruppen, Stuard, Präsident Hajo Sommers und den Mitarbeitern des Fanprojekts in gemütlicher Atmosphäre. Hier gab es noch einmal abschließend die Möglichkeit, ausführlich die Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Fankulturen zu diskutieren.

Weitere gegenseitige Besuche werden in Kürze geplant.


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28.01.2014
RWO unterstützt Initiative !Nie wieder!
Erinnerungstag im deutschen Fußball


Einmischen statt wegsehen – und niemals vergessen! Millionen Menschen wurden zwischen 1933 und 1945 von den Nationalsozialisten ausgegrenzt, gequält, ermordet - wegen ihrer Herkunft, ihres Glaubens, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer politischen Überzeugung oder weil sie den Kriegsdienst mit der Waffe verweigerten.

Auch der Fußball hatte an diesem beispiellosen Verbrechen seinen Anteil. Vereine haben Mitglieder aus ihren Reihen ausgestoßen. Sie hatten keine Rechte mehr. Ihre Würde wurde mit Füßen getreten. Julius Hirsch, einer von nur zwei deutschen Nationalspielern jüdischer Herkunft wurde in Auschwitz ermordet.

Heinrich Czerkus, Vereinswart von Borussia Dortmund, Kommunist und Widerstandskämpfer, wurde von der Gestapo ermordet. Kurt Landauer, jüdischer Präsident des FC Bayern, konnte sich mit Hilfe von Freunden in die Schweiz retten.

Studien zeigen, dass menschenfeindliche Einstellungen weiterhin in der Gesellschaft verankert sind: Rassismus, Antisemitismus und Homophobie.

Auch im Fußball wurden zuletzt Fußballfans vereinzelt von Neonazis und Hooligans bedroht und angegriffen. Diese Fans hatten sich selbstbewusst gegen Rechtsextremismus gestellt und Zivilcourage bewiesen. Alle aus der Fußballfamilie sind dazu aufgerufen, zu unterstützen und wenn es gefordert ist, Zivilcourage selbst zu leben.

Die überlebenden Häftlinge des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau haben nach ihrer Befreiung ihr Vermächtnis an die Nachgeboren in zwei Worte gefasst: „Nie wieder!“ Immer stärker fließt dieser Aufruf zum Handeln in die Fan- und Vereinskultur ein. Fans besuchen die ehemaligen Konzentrationslager in Auschwitz, Buchenwald oder Dachau. Vereine verlegen Stolpersteine für ihre ermordeten Mitglieder. Der „Erinnerungstag im deutschen Fußball“ unterstützt und fördert dieses Engagement. Lesungen, Choreografien, Gedenkveranstaltungen und andere kluge und kreative Aktionen erinnern an die Ausgestoßenen und Vergessenen. So wird ihnen ihr Platz in der Fußballfamilie zurückgegeben.

Am 27. Januar 1945 wurde Auschwitz befreit. Der Beitrag des Fußballs auf „seinem Spielfeld“ und darüber hinaus ist das Entwickeln und Umsetzen einer lebendigen Erinnerungskultur zum „Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus“.

Lasst uns die kulturelle Vielfalt unserer Fußballfamilie als ein großes Geschenk begreifen. Sie gegen Rassismus, gegen Antisemitismus, gegen Diskriminierung jeglicher Art zu verteidigen, das heißt 2014 und immer „! Nie wieder“.


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27.01.2014
3. Fanprojekt-Hallencup
„Semper fidelis“ setzt sich im Finale durch


Wie in den Jahren zuvor war auch 2014 die 3. Ausgabe des Fanprojekt-Hallencups eine runde Sache in mehrerlei Hinsicht. Es herrschte gute Stimmung unter den ca. 200 Spielern und Besuchern in der Soccerhalle in Oberhausen-Schmachtendorf und die Partien nahmen einen absolut fairen Verlauf.

Unter die Zuschauer mischten sich auch einige RWO-Spieler wie Thorben Krol, Patrick Bauder, Pascale Talarski oder Patrick Schikowski. Torhüter Thorben Krol erklärte sich sogar kurzerhand bereit, beim Spiel Helens Homies gegen Pommes Schranke als Schiedsrichter einzuspringen.

Nach Vorrunde und spannenden Halbfinalspielen hieß das Finale um 16.00 Uhr: Flammeninferno gegen Semper fidelis. Und die Jungs von „Semper“ behielten mit 4:2 letztlich die Oberhand und sicherten sich den Turniersieg. Vorjahressieger „Handtuchmafia“ erkämpfte sich den dritten Rang vor den cOBras.


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20.12.2013
Das Fanprojekt geht in die Winterpause

Die Räume des CVJM- Fanprojekts an der Marktstraße, bleiben ab dem 20. Dezember 2013 bis einschließlich 6. Januar 2014 geschlossen.

Wir wünschen allen Rot-Weißen, Freunden und Förderern fröhliche Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr.


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09.12.2013
3. Fanprojekt-Hallencup am 26. Januar 2014
Kann die „Handtuchmafia“ den Titel verteidigen?


Zum nunmehr 3. CVJM-Fanprojekt Hallencup lädt das Fanprojekt alle RWO-Fans, Fangruppen und Sympathisanten im neuen Jahr ein. Bei der letzten Ausgabe, im Januar 2013, konnte sich die „Handtuchmafia“ gegen „Helens Homies“ durchsetzen. Gespielt wird am Sonntag, den 26.01.2014, von 12:00 bis ca. 17:00 Uhr in der Soccerworld in Oberhausen-Schmachtendorf (Gabelstr. 33, 46147 Oberhausen).

Interessierte Teams können sich bis spätestens 18.12.2013 bei den Fanprojektmitarbeitern anmelden. Die Startgebühr pro Team beträgt 50,00 Euro und ist bei der Anmeldung zu entrichten.

Eine Mannschaft besteht aus einem Torwart, vier Feldspielern und maximal fünf Auswechselspielern, wobei jeder Spieler nur in einem Team mitspielen darf. Wie immer ist das Turnier nur für RWO-Fans und Freunde gedacht und der Spaß soll im Vordergrund stehen. Deshalb werden wir keine externen Vereinsmannschaften oder Spieler aus höheren Fußballigen teilnehmen lassen.

Anmeldungen werden am Samstag gegen Schalkes U23 am IGF-Container und wochentags im CVJM-Fanprojekt angenommen.


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21.11.2013
Mauer am Leistungszentrum wird mit offiziellem Graffiti verschönert
Gestaltung durch Fans unter professioneller Anleitung


Auf der Platzanlage am Leistungszentrum begrenzt eine circa 100 Quadratmeter große Mauer das Trainingsgelände zum Emscherwall hin. Diese soll jetzt mit einem offiziellen Graffiti-Motiv verschönert werden. Initiiert wurde das Projekt von der JugendKunstSchule der Stadt Oberhausen unter der Leitung von Wolfgang Heitzer und dem CVJM Fanprojekt Oberhausen. Ebenfalls unterstützt wird es von der OGM und natürlich auch von RWO.

Ziel ist es, mit Jugendlichen aus dem RWO-Fanumfeld, die Mauerfläche neu zu gestalten. Es beteiligen sich circa zehn Jugendliche aus unterschiedlichen Fangruppen, die unter Mithilfe und Anleitung professioneller Künstler ein eigenes Motiv entwerfen und dieses dann im Graffiti-Stil auf die Wand bringen.

Wann die Arbeiten begonnen werden können, hängt dabei allerdings von der Witterung ab. Damit aber überhaupt angefangen werden kann, musste zunächst die Fläche von bisherigen Graffitis befreit werden. Ein großer Dank gilt daher vorab schon einmal der Firma BBS, die die Mauer mit einem Sandstrahler in den letzten Tagen komplett reinigte.


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12.11.2013
Langes Wochenende in Scharendijke (NL)

Zu einem Wochentrip reiste das Fanprojekt Oberhausen mit etwa 15 jungen Fans unterschiedlicher Fangruppen in das CVJM-Freizeithaus bei Renesse. Auf dem Programm standen Ausflüge in die malerische Altstadt von Renesse und den Jachthaven von Brouwershaven.

Natürlich wurde auch der Strand mehrfach erkundet und das stürmische Nordseewetter genutzt um gemeinsam einen Drachen steigen zu lassen. Besonders in Erinnerung bleiben werden wohl allen Beteiligten die geselligen Abende in großer Runde. Die freie Zeit wurde auch zum Kartenspielen, Tischtennis oder Pokern genutzt. Wir wollen uns an dieser Stelle noch einmal bei allen Beteiligten für ein tolles Wochenende bedanken.


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28.08.2013
Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG) / Westverbund
BAG verurteilt unnötige Eskalation


Letzte Woche stand die Fußballkultur wieder im öffentlichen Fokus. Beim Europapokalspiel Schalke 04 - PAOK Saloniki gab es einen massiven Polizeieinsatz, der einige Verletzte forderte, darunter sogar in einem Fall lebensgefährlich.

Hintergrund dieses Einsatzes war eine Nationalflagge Mazedoniens, welche beim griechischen Anhang nach Einschätzung der Polizei zu schwersten Ausschreitungen hätte führen können. Der Polizei Gelsenkirchen wurde durch die PAOK Saloniki Fans und durch die griechische Polizei die Empfehlung gegeben diese Flagge zu entfernen, sonst würden Platzsturm und Spielabbruch sowie Verletzte drohen.

Für die BAG der Fanprojekte ist es in keinster Weise nachvollziehbar, welche kausalen Zusammenhänge die vor Ort agierenden Sicherheitskräfte zu solch drastischen Maßnahmen bewogen haben mögen, dass man die Verletzung von Ordnungskräften sowie von Unbeteiligten, darunter auch Rettungskräfte und mehrere Kinder, billigend in Kauf nimmt. Nach zahlreichen Augenzeugenberichten war die von den Einsatzkräften gewählte Maßnahme nicht im Ansatz verhältnismäßig und ist deshalb auf das Schärfste zu verurteilen. Die daraufhin von den Polizeiverantwortlichen veröffentlichten Presseerklärungen, welche nicht mal im Ansatz auf die durch diesen Einsatz verletzten Personen eingeht, grenzt an Ignoranz und Respektlosigkeit vor den Betroffenen und deutet zudem auf Unwillen oder gar Unfähigkeit zur Selbstkritik hin.

Im diesem Zusammenhang muss festgestellt werden, dass sich in NRW, aber nicht nur dort, die Polizeieinsätze gegen Fans bzw. Fanszenen in einem augenfälligen Ausmaß verschärfen. Auch die Maßnahmen gegen vermeintlich kriminelle Fußballfans werden zunehmend drastischer, Hausdurchsuchungen scheinen mittlerweile zum üblichen Repertoire der Gefahrenabwehr zu gehören.

Auch erscheinen die Umstände in der fünften Liga, wo der Wuppertaler SV nun ausschließlich Heimspiele austragen soll, weil die ZIS mit Gewalttäter-Zahlen operiert, die selbst Vereinsoffizielle nicht bestätigen können und wollen, als kaum noch seriös recherchiert. Dort wird die gesamte Niederrhein-Liga einem polizeilichen Sicherheitsdenken unterworfen, welches einem noch vernünftig zu realisierenden Spielbetrieb sowie einem verhältnismäßigen Sicherheitsanspruch im Wege steht.

Die BAG hält all diese Vorgehensweisen, ebenso wie die in Gelsenkirchen, Dortmund und anderswo getroffenen Maßnahmen für komplett ungeeignet, nicht nur im Hinblick auf diese konkreten Fälle, sondern auch im Sinne eines von allen eingeforderten gewaltpräventiven Ansatzes. Wir fordern hiermit den zuständigen Innenminister auf, sich ganz klar hinter rechtsstaatliche Grundsätze zu stellen, auf Dialog statt auf Eskalation zu setzen und nicht zuletzt auch die Verantwortlichen in die Pflicht zu nehmen.

i.A. Ralf Zänger / Ole Wolff
BAG West Sprecher
www.bag-fanprojekte.de


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07.08.2013
Lust auf Billard? Kommt zu uns!

Ab sofort gibt es im CVJM-Fanprojekt einen 8ft großen Billardtisch, der zu den Öffnungszeiten kostenlos genutzt werden kann.


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06.07.2013
Einladung zum 1. CVJM-Fanprojekt Tischtennis Turnier

Am Samstag den 27. Juli 2013 veranstalten wir ab 15 Uhr ein Tischtennis Turnier. Teilnehmen kann jeder RWO-Fan, ein Startgeld fällt nicht an.

Zur besseren Planung, nehmen wir verbindliche Anmeldungen, ab sofort per Email info@fanprojekt-oberhausen.de oder persönlich bei uns an der Marktstraße an. Anmeldeschluss ist Mittwoch der 17.Juli.

Für Teilnehmer die keine eigenen Schläger besitzen, stellen wir diese auch kostenfrei zur Verfügung. Für das leibliche wohl wird auch, zu bekannt kleinen Preisen gesorgt.


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10.06.2013
Die KOS wird 20- wir gratulieren!

Am vergangenen Wochenende feierte die Koordinationsstelle der Fanprojekte (KOS) ihr 20 jähriges Bestehen. Das Fanprojekt Oberhausen, gratuliert stellvertretend auch für den CVJM Oberhausen und Rot-Weiß Oberhausen und wünschen eine glückliche Hand bei weiteren Taten, in den nächsten Jahrzehnten.

Wir als Fanprojekt Oberhausen wollen uns an dieser Stelle noch einmal herzlich für die aufopferungsvolle und professionelle Zusammenarbeit bedanken, denn ohne die KOS würde es auch ein Fanprojekt in Oberhausen nicht geben. KOS feiert 20-Jähriges: «Wir sind das soziale Gewissen des Fußballs»

Um die Problem-Fans würden sich am liebsten weder die Politik noch der Fußball kümmern. Das soziale Gewissen und Engagement sitzt bei den Fanprojekten im ganzen Land – und bei deren Koordinationsstelle in Frankfurt/Main: Die KOS feiert am Freitag 20-jähriges Bestehen.

Frankfurt/Main (dpa) – Am Anfang, erinnert sich der Mitgründer und langjährige Leiter Thomas Schneider, waren er und seine Mitstreiter für den Deutschen Fußball-Bund «ein wilder Haufen». An diesem Freitag feiert die Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS) ganz gesittet im Frankfurter Römer ihr 20-jähriges Bestehen – und DFB-Präsident Wolfgang Niersbach ist der prominenteste Redner. Im mittlerweile milliardenschweren Geschäft Profifußball haben sich die «Sozialarbeiter» oft aufreiben müssen. Sie dürfen sich aber mit auf die Fahne heften, dass es in den deutschen Stadien in der Regel überaus friedlich zugeht. Das gilt trotz der Debatten um Sicherheitskonzepte und Empörung über Pyrotechnik.

Die KOS entstand damals auf Grundlage des «Nationalen Konzepts für Sport und Sicherheit» und ist bei der Deutschen Sportjugend angesiedelt. «Sie ist jung, dynamisch, motiviert. Und sie leistet einen überaus wichtigen Beitrag zur Entwicklung und Förderung unserer Fankultur, die einzigartig ist in Europa», lobt Niersbach in seinem Grußwort in der KOS-Chronik. «Eine Kultur, die auf gegenseitigem Respekt beruht und Sportlichkeit vorlebt.»

Der präventive Ansatz der sozialpädagogischen Arbeit mit Fans habe zunehmend mehr Anerkennung erfahren. Heute betreut die KOS mit fünf Hauptamtlichen um ihrem Leiter Michael Gabriel 49 Fanprojekte zwischen Rostock, München, Aachen, Dresden, die rund 120 Mitarbeiter haben und jährlich etwa 10 Millionen Euro kosten.

Um die Finanzierung gibt es bis heute ein heftiges Gezerre: Seit dem Skandal-Relegationsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC und der folgenden Debatte um das Sicherheitskonzept im vergangenen Jahr drängt die Politik vehement auf eine größere Beteiligung des Fußballs an der bisherigen Drei-Säulen-Finanzierung von Kommunen, Ländern und Fußball. Der DFB und die Deutsche Fußball Liga (DFL) haben längst zugesagt, ihren Beitrag aufzustocken. Er wird sich von bisher 3 Millionen im Jahr mehr als verdoppeln.

Die KOS sieht sich und die lokalen Fanprojekte als «Vermittlungseinrichtung», so Gabriel, deren Arbeit weit über die klassische Sozialarbeit hinausgehe und die sich regelmäßig mit «großen und mächtigen Interessensgruppen» auseinandersetzen müsse. Zum einen sind da neben den Proficlubs und den Dachverbänden die Politiker, die – so regelmäßig wie Leuchtraketen immer noch aus den Fanblöcken steigen – nach härteren Maßnahmen gegen rabiate Zuschauer rufen. Zum anderen ist da die Polizei, deren personalgewaltiger Einsatz bei Spielen für Kopfschütteln beim Steuerzahler und Aggressionen bei den Fans sorgt.

Und dann sind da noch die bundesweiten Fanvertretungen von Unsere Kurve, ProFans und Bündnis Aktiver Fußball-Fans (BAFF), mit denen die KOS gegen Gewalt, Rassismus und Rechtsradikalismus in den Stadien kämpft. Im Bemühen, Ultras und Hooligans im Zaun zu halten, reiben sich die Mitarbeiter auf. In erster Linie aber dienen die Fanprojekte dazu, Anlaufstellen für die meist jugendlichen Anhänger zu schaffen und alternative Freizeit- und Bildungsangebote zu schaffen. Zudem hat die KOS bereits achtmal die Betreuung jener Fans übernommen, die die Nationalmannschaft zu Welt- oder Europameisterschaften begleiten.

«Den Fanprojekten und der KOS ist es gelungen, die Anliegen der Fans, deren Interessen oft hintenrunterfallen, hörbar und sichtbar zu machen und nachhaltig mit einzubeziehen», sagt KOS-Leiter Gabriel. Zum Beispiel in der Diskussion um den Erhalt der Stehplätze in den Fußball-Arenen und zuletzt beim bundesweit diskutierten Sicherheitskonzept. Es sei kein Zufall, dass die Zuschauerzahlen in der Bundesliga in den vergangenen zwei Jahrzehnten so stetig gestiegen sind: Die deutschen Stadien gelten – trotz immer wieder kehrender Krawalle vor allem auf den Anreisewegen der Fans – nicht nur als die sichersten in Europa, sondern auch als die stimmungsvollsten.

Das Verhältnis zu DFB und DFL heute sei «konstruktiv und vertrauensvoll. Wir sind immer noch so etwas wie das soziale Gewissen des Fußballs. Und vielleicht wirken wir manchmal wie ein Stachel im Fleisch», sagt Gabriel. Zum Jubiläum wünscht er sich etwas, was so vielen sozialen Arbeitsfeldern hierzulande fehlt: bessere Rahmenbedingungen. «Die Fanprojekte erreichen so viele junge Menschen», betont Gabriel. Ein Drittel aber sei nicht optimal besetzt, allein im vergangenen Jahr habe man über 30 Mitarbeiter verloren.


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20.04.2013
Zu Besuch im Ebertbad

Auf Einladung von Hajo Sommers, besuchte das CVJM-Fanprojekt zusammen mit 10 RWO-Fans unterschiedlicher Fangruppen, am Sonntagabend eine Vorstellung im Ebertbad.

Nach einem amüsanten Abend mit dem Theaterstück „Ganz oder gar nicht“, gab es nach der Vorstellung noch Gelegenheit zu einem längeren Plausch mit dem RWO-Präsidenten.

Wir danken an dieser Stelle noch einmal dem Ebertbad für die Gastfreundlichkeit und freuen uns auf weitere Besuche.


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20.03.2013
DFL und DFB führen Fachtagung Fanarbeit durch

Die DFL Deutsche Fußball Liga (DFL) und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) haben zusammen mit der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS) eine zweitägige Fachtagung für Fanbeauftragte und Fanprojekte veranstaltet. Im SportCentrum Kamen-Kaiserau erarbeiteten am 19. und 20. März etwa 80 Teilnehmer neue und gemeinsame Anforderungen in der Fanarbeit.

Fanbeauftragte aus der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga erörterten mit den sozialpädagogisch arbeitenden Fanprojektlern verschiedener Standorte gemeinsame sowie unterschiedliche Arbeits- und Aufgabenbereiche. "Es ist wichtig, dass auch die Vereine der 3. Liga und der Regionalligen in diese Fachtagungen einbezogen werden. In diesen Ligen spielen viele Traditionsclubs mit einer großen Fanszene, deshalb muss hier auch die Qualität der Fanarbeit stimmen", sagte Gerald von Gorrissen, Fanbeauftragter DFB.

"Anforderungen sind sehr hoch"

"Die Anforderungen an alle Personen, die in der Fanbetreuung arbeiten, sind jetzt schon sehr hoch - und sie werden in Zukunft eher noch steigen. Deshalb ist es unerlässlich, diese Berufsgruppen weiter aus- und fortzubilden, um sie für ihren Stressjob nachhaltig zu qualifizieren", ergänzte Thomas Schneider, Leiter Fanangelegenheiten DFL.

So widmete sich der Psychologe und Stress-Experte Stephan Brauner am zweiten Veranstaltungstag besonders dem Thema Stressmanagement: Wie kann ich meine Leistungsfähigkeit und Gesundheit längerfristig sichern, wie erkenne und pflege ich meine eigenen Ressourcen? In verschiedenen Arbeitseinheiten entwickelten die Teilnehmer anschließend Lösungsansätze, die individuelle Stresskompetenz zu verbessern.

Kontinuierliche Qualifikationsmaßnahmen

Am Vortag hatte der ehemalige Streetworker Edwin Scholz darauf hingewiesen, dass die vielen unterschiedlichen Erwartungen und Forderungen weiterer Personen und Berufsgruppen - wie Polizei, Justiz oder Arbeitgeber - zu hohem Stress bei Streetworkern und Fanbetreuern führen können.

Mit den aktuellen "Kamener Gesprächen" setzt die DFL die gemeinsamen Fachtagungen der Fanbeauftragten und Fanprojekte fort, die an gleicher Stelle vor drei Jahren begonnen haben. Zu weiteren Qualifikationsmaßnahmen von DFL und DFB für Fanbeauftragte gehören regelmäßige Kommunikationsseminare oder Deeskalationstrainings.


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15.01.2013
2. Fanprojekt-Hallencup 2013
Handtuchmafia holte sich den Titel


Am vergangenen Wochenende wurde zum inzwischen 8. Mal der RWO-Fancup in der Soccerhalle Schmachtendorf ausgetragen, zum zweiten Mal unter der Regie des CVJM-Fanprojekts Oberhausen.

Am Ende eines durchweg fairen, dennoch intensiv geführten Turniers konnte sich der Fanclub Handtuchmafia zum insgesamt dritten Mal den Titel sichern, während Titelverteidiger Semper Fidelis auf einem gleichermaßen überraschenden wie enttäuschenden 9. Platz landete. Zur absoluten Überraschungsmannschaft des Tages wurde das Team von "Helens Homies", die sich erst im Finale geschlagen geben mussten.

Traditionell schickte auch in diesem Jahr der SC Rot-Weiß Oberhausen ein Team aus Mitarbeitern, Offiziellen und Sponsoren an den Start und landete nach Platz 3 in der Vorrunde am Ende auf dem 6. Platz.

Das CVJM-Fanprojekt Oberhausen bedankt sich an dieser Stelle nochmals bei allen Spielern für ein spannendes, faires und verletzungsfreies Turnier und allen Helfern, fleißigen Helfern und Sponsoren, durch deren Einsatz das Turnier überhaupt erst möglich gemacht wurde.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im Jahr 2014 und gratulieren dem Fanclub Handtuchmafia, der mit dem diesjährigen Sieg alleiniger "Rekordmeister" des RWO-Fancups ist.


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